Fallgeschichte Notebook-Belebung

Problembeschreibung: ein französisches Notebook mit, natürlich, französischem Tastatur-Layout startet nicht mehr.

Diagnose: Gerät vollständig überfüllt mit Daten (250 GB HDD).

Maßnahmen:

Um von Live-System aus (USB-Stick) zu starten, zuerst im UEFI das „safe booting“ abgestellt und die „legacy“ Boot-Reihenfolge aktiviert. Dann von Linux-Live-Datenträger gebootet und alle Daten der User-Verzeichnisse auf Linux-Sicherungsmedium gesichert.

Anschließend Platz auf der Festplatte geschaffen, indem die größten (nun gesicherten) Medienverzeichnisse gelöscht und auch aus dem Papierkorb entfernt wurden.

Nun ließen sich die Windows-Updates durchführen und der User-Account wieder starten.

Rücksicherung der Datenverzeichnisse unter Entfernung der auf dem System vorhanden Computerviren.

Kunde bringt ein eigenes Sicherungs-Medium mit der Bitte, seine Daten darauf zu übertragen: dieses hat ein Elektronik-Problem, erst das vierte Gerät, an das es angeschlossen wird, erkennt es ohne Probleme.

Anscheinend gibt es bei USB 3.0 – Geräten Unterschiede bezüglich der Spannung des USB-Busses, ein Gerät erkannte die Platte gar nicht, eines (moderner Rechner, weniger als 1 Jahr alt) meldete, dass es an diesem Anschluss die geforderte Strommenge nicht zur Verfügung stellen könne.

Gelöst wurde das Problem durch einen mehr als 10 Jahre alten Server-Rechner, der wohl größere Toleranzen bei der Spannungs-Abgabe an USB Ports hat. Wohlgemerkt, das problematische Sicherungsgerät hat einen eigenen Stromanschluss.

Maßnahme verlief zufriedenstellend, für den Preis der Wiederherstellung hätte der Kunde ein gleichwertiges Gerät auch gebraucht nicht erhalten.

Problem-Ursachen waren:

Gerät zu voll, Windows hatte nicht genug Speicherplatz für Updates und versuchte sie anscheinend trotzdem.

Virus auf dem System

Gescheitertes Update hatte das User-Verzeichnis beschädigt.

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* € 1,11 aus dem deutschen Festnetz. Tarife aus Mobilnetzen können abweichen