Vorlesetag – Die Technik

Vorlesen ist in aller Munde: zusammen mit dem Video-Hype der Pandemie haben einfache Kunstformen wie das Vorlesen, aber auch der Vortrag, stark zugenommen.

Viele glauben noch immer, dazu sei enorm aufwändige Technik notwendig.

Tatsächlich brauchen Sie nur:

Einen Standard-Computer

Einen Web-Dienst

Eine Web-Cam

Manche Gerüchte halten sich hartnäckig, so etwa die Idee, man bräuchte unbedingt eine sagenhafte Video-Qualität. Das ist falsch. Es genügt eine einfache Webcam, denn häufig ist die BANDBREITE das Problem, die in der Pandemie des Jahres 2020 oft überlastet ist.

Die Bildqualität ist gelegentlich, etwa bei Microsoft Teams oder bei Zoom, aufgrund der Server-Überlastung so krass, dass die Auflösungs-Leistung von hochauflösenden / 4K-Geräten erst HERUNTERGERECHNET werden muss – was Rechenzeit und damit Geschwindigkeit kostet. Körnige Videos und Pixeltreppen sind das Ergebnis.

Ich rate daher ausdrücklich dazu, munter mit Video loszulegen, auch wenn wegen der Pandemie „gute“ WebCams völlig ausverkauft sind.

Ein gutes Mikrofon hingegen ist eine echte Investition, da GUTER Klang auch nicht mehr Bandbreite frisst als schlechter, und der Preisunterschied eines „normalen“ Micro zu einem guten, modernen USB Gerät sich wirklich in der Quali niederschlägt. Das macht beim Eindruck einer Online-Konferenz unter Umständen viel mehr aus als ein körniges Bild, das alle gewohnt sind.

Die von mir empfohlene Standardausrüstung führen wir vor, etwa bei diesem Event:

Einen Blogbeitrag dazu finden Sie auch hier:

https://gedichtautomat.wordpress.com/2020/11/12/vorlesetag/