teuflische Updates

Herbst 2015 – es häufen sich die Berichte von Windows-Nutzern, die Update-Probleme schildern.

Fall 1) Zombie
Zombie-Updates oder Wiedergänger sind solche, die sterben und wiederkommen. Sie werden heruntergeladen (was Performance und Internet-Geschwindigkeit mindert), dann installiert (was Zeit braucht), dann konfiguriert (braucht auch nochmal Zeit).
Die Konfiguration scheitert aber leider, so dass der Computer das Update wieder de-installiert. Danach fällt dem Betriebssystem auf, dass das bewusste Update noch gar nicht installiert ist. Und alles beginnt von vorn.

Systeme, auf denen Zombie-Updates laufen, lassen sich fehlerlos betreiben, brauchen aber für Start und Ausschalten eine gefühlte Ewigkeit – mehrere Stunden sind durchaus möglich.

Abhilfe: Gegen Zombies hilft nur: „Kopf ab“. Machen Sie eine Datensicherung (!!! o bitte, machen Sie ne Datensicherung) und setzen Sie Ihr System auf einen Wiederherstellungspunkt, ein Image oder den Werkszustand zurück (factory reset).
Versuchen können Sie auch, ein „Service Pack“ für Ihr Betriebssystem einzuspielen, falls ein aktuelles vom Hersteller vorliegt. Sagte ich schon, dass Sie zuvor eine Datensicherung machen müssen?

Weitere und mildere Eingriffe, die man versuchen kann, sind das manuelle Installieren einzelner Updates, um so zu erreichen, dass nur lebensnotwendige Veränderungen am System vorgenommen werden und diese sich, schrittweise durchgeführt, nicht gegenseitig stören.

Fall 2) Killer
Killer-Updates stürzen während des Update-Vorgangs ab, der mehrere hundert einzelne Updates umfassen kann und auch schon mal frech verkündet, dass er nun mehrere Stunden dauert. Bricht ein genervter Nutzer den Vorgang ab… oder latscht eine Katze im falschen Moment übers Keyboard, was bei einer meiner Kundschaften vorkam… kann es sein, dass Ihr Betriebssystem nicht mehr startfähig ist. Hier hilft nur Wiederherstellung mittels Reparatur-Datenträger… oder mittels factory reset.

Fall 3) Gedächtnisverlust
Updates können auch dazu führen, dass Teile der installierten Software beschädigt werden und nach dem Update nicht mehr verfügbar sind. Beispielsweise „Norton Antivirus“ übersteht ein Update von Windows 8 auf Windows 10 in der Regel NICHT und reißt bei der eigenen Deinstallation zahlreiche andere Software mit. Ergebnis ist, dass Sie nach dem „Update“ ihre komplette Arbeitsumgebung neu einspielen müssen.
Hier helfen auch keine Wiederherstellungspunkte oder Images, da das Update auf Win 10 ja gerade gewünscht ist. War es ein Versehen, so können Sie das Problem natürlich mit einem gespeicherten Image bzw. Abbild Ihres Betriebssystems lösen.

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