Gebraucht-Software und Office

Wegen häufiger Nachfragen:

Ich rate von „Office 365“ ab, und zwar aus Datenschutz-Bedenken. Keine mir bekannte Firma hat so unwichtige oder so allgemeine Daten, dass man sie der „Cloud“ anvertrauen könnte. Schon gar nicht unverschlüsselt – und an der Verschlüsselung scheitert die praktische Umsetzung meistens.

Das noch gut funktionierende MS Office 2013 können Sie im Elektronik-Kaufhaus kaufen oder direkt über Microsoft beziehen. Die „Ribbon-Oberfläche“ nervt mich und viele Anwender/innen aus meinem Kundenkreis… übrigens kann man die „normalen“ Menüs, die man von MS Offiace 2000 und 2003 kennt, auch wieder einschalten. Dafür gibt es Plugins, die die „alte“ Ansicht wiederherstellen:

http://www.ubit.ch/software/ubitmenu-office2007/
http://www.addintools.com/german/default.htm

Ältere Versionen gibt es auch im Online-Handel, hier sollten Sie allerdings etwas vorsichtig sein, damit Ihnen keine Schwarz-Software angedreht wird.

Positive Einkaufserfahrung: Gebraucht-Software

Der Versandhandel heisst „Secondsoft“. Kenne den Shop nur als Kunde, fand ihn aber prompt und verlässlich.
https:// www 2ndsoft de/shop/

Die Zeitschrift „CHIP“, auf die ich mich in vielem verlasse, empfiehlt den Ankauf von Software-Lizenzen auch. Online-Artikel dazu:

http://www.chip.de/news/Preisknaller-Windows-10-Pro-Lizenz-fuer-unter-20-Euro_92344990.html

WICHTIG:
Diese unverbindliche Empfehlung beruht auf meiner persönlichen Erfahrung aus Kundenaufträgen. Es wird keine Garantie irgendwelcher Art übernommen. Auch ändern sich die Verhaltensweisen von Online-Kaufhäusern häufig. Ob der Versandhandel noch existiert und immer noch gut ist, kann ich weder wissen noch garantieren. Ich übernehme auch keine Gewähr für die Sicherheit, Korrektheit oder Seriosität von Links, da das Internet sich ständig ändert.

Wenn es nicht _unbedingt_ MS Office sein muss: ich setze seit etwa zehn Jahren privat und professionell „Open Office“ und „Libre Office“ ein, das kostenlos ist und voll kompatibel zu MS Office ist.
Auch diese Empfehlung gebe ich ohne Gewähr oder Garantie ab.

Probleme mit OEM-Software kann es immer geben. Da Microsoft aber durch europäische Rechtsprechung gehalten ist, derartige Lizenzen zu akzeptieren, konnte ich – wieder, das ist nur persönliche Erfahrung – Kundenlizenzen mit OEM Nummer immer anerkannt bekommen. Das heisst, man kann wirklich bei Microsoft anrufen und die Lizenz aktivieren lassen, auch wenn sie eine Gebrauchtlizenz ist. Das bringt uns schon zum Problem: WENN ich Schwierigkeiten hatte, eine Windows Lizenz zu aktivieren, war es jedesmal eine OEM Lizenz. Dann kann es etwas dauern, bis man die aktuelle Nummer der MS Hotline hat, sich identifiziert, den Aktivierungs-Prozess durchläuft, usw.

Meiner Kenntnis nach, die ich in ständiger Netzwerkbetreuung mittelständischer Betriebe erworben habe, schickt Microsoft keine Installationsdatenträger zu, wenn die Lizenz keine Original-Lizenz ist. Der Vorteil einer „richtigen“ Original-Lizenz ist, dass man unter Umständen einen Downloadlink zu einer Installationsdatei geschickt bekommen kann – vorausgesetzt, man hat eine Originalrechnung und / oder eine Original-Verpackung der Software. Eine Originalpackung ist nämlich bei OEM grundsätzlich nicht dabei.

Die Microsoft Hotline ist übrigens besser als ihr Ruf, allerdings gelangt man ohne gültige Lizenznummern kaum an den Robotern vorbei.

Firmen wie Hewlett Packard schicken ebenfalls Treiberdateien oder Installationsdateien zu, wenn es um ein aktuelles Gerät geht, das noch Garantie hat. Auch hier war ich mit den Hotlines in der Regel zufrieden.

Diese Situation ändert sich ständig, da es einfach Firmenpolitik ist und diese mit dem Markt schwankt. Im Grunde kann man nur sagen, dass Service für Gebrauchtsoftware so gut wie gar nicht zu bekommen ist.

Das ist der Grund, warum ich aus Sicherheitsgründen zur Anschaffung von Originalsoftware rate, soweit es sich um Firmensoftware handelt, die man ohnehin von der Steuer absetzt.

Und die Gespräche mit Hotlines wegen Lizenzkram kosten erstens Zeit, zweitens Geld und sind lästig.

Die einfachste Lösung ist die, die ohnehin die meisten verwenden: mit jedem Neugerät wird eine neue Lizenz angeschafft.

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Original Equipment Manufacturer = OEM; das bedeutet, dass diese Lizenzen ursprünglich en gros von Handelspartnern von Microsoft erworben wurden und nicht für den Verkauf an Endkunden, auch nicht gewerbliche, gedacht waren.

 

 

 

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