Mieser Trick: Mail-Quota zu klein einstellen

Von diesem Trick erzählte mir ein Kollege, der zu einer Firma gerufen wurde, die es satt hatte, ständig hohe Kosten für Computerwartung zu bezahlen.

Der ursprüngliche „Administrator“ eines Mail-Servers hatte seinem Kunden das Quota (die Größen-Begrenzung für die E-Mail-Postfächer) so eingestellt, dass die Postfächer jeweils nach kurzer Zeit zu voll wurden. Dann stellte das System den Empfang neuer Briefe ein, die Firma war unerreichbar. Jeweils eilig herbeigerufen, stellte der „Administrator“ das Postfach aber nur auf einen minimal größeren Wert, so dass der Vorgang sich binnen weniger Wochen wiederholen musste.

Der Kollege behob das Problem, indem er das Postfach-Quota um ein Vielfaches erhöhte, so dass die Firma nun jahrzehntelang arbeiten kann, ohne ihr „Quota“ zu überschreiten.

Generell gilt: alle Betriebssysteme brauchen vorrätigen leeren Platz, der die Größe der durch Installation belegten Datenmenge ruhig übertreffen darf. Ganz schlau installierte Betriebssysteme lassen eine beliebige Größen-Erweiterung der Betriebssystem-Partition zu. Derzeit (Anfang 2013) ist Festplattenplatz viel billiger als Arbeitsplatz – und es sieht nicht so aus, als würde sich das ändern. Wer hier spart, spart also am falschen Ende; und wer seinem Kunden nicht genügend Raum für neue Daten einstellt, der handelt – aus meiner Sicht – kriminell.

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