Umgang mit Akkus

Allgemeines

Akkus werden je nach Art der Ladezelle oder Hersteller im ungeladenen oder geladenen Zustand verkauft.

Unbedingt sollten Sie daher darauf achten, dass der Akku WIRKLICH aufgeladen ist, ehe Sie ihn in Betrieb nehmen. Dabei kann es – je nach Ladegerät UND je nach Akku – zwischen 6 Stunden und einem Tag dauern, bis er voll aufgeladen ist.

Nicht geladene Akkus sollten Sie nicht in Betrieb nehmen – das kann ihn so beschädigen, dass er nicht mehr verwendbar ist. Das ist schade für Ihren Geldbeutel. Und es ist schade für die Umwelt.

Es ist tatsächlich am sichersten, nur das Original-Ladegerät zu verwenden und die Bedienungsanleitung zu beachten.

Kein Akku mag es, überladen zu werden. Faustformel: Laden über Nacht ist OK, aber wenn ein Akku länger als 24 Stunden zum Aufladen braucht, ist normalerweise etwas nicht in Ordnung. Dass der Akku sich beim Aufladen oder beim Betrieb erwärmt, ist dagegen normal. Auch hier eine Faustformel: wenn er so heiß wird, dass Sie ihn nicht mehr in die Hand nehmen können, ist er vermutlich defekt (und daher gefährlich).

Die normale Betriebstemperatur von Akkus liegt normalerweise bei 10 – 35° Celsius. Ich habe jedoch Akkus schon bei -10° Celsius eingesetzt und keine Probleme bemerkt. Notebook-Akkus sind ebenfalls eher gegen Hitze als gegen Kälte empfindlich, aber in der Regel werden andere Komponenten des Notebooks vor dem Akku zu Hitze-Ausfällen führen (insbesondere der Prozessor).

Die meisten Akkus erreichen ihre volle Kapazität (Energie-Speichermöglichkeit) erst, nachdem sie mehrere Male kontrolliert aufgeladen und wieder entladen wurden. Bei fabrikneuen Akkus wiederholt man dies am besten bis zu sechs Mal. NiCd-Akkus und NiMH-Akkus, die lange nicht benutzt wurden, sollten Sie wenigstens dreimal kontrolliert entladen und laden, bevor sie sie wieder gebrauchen.

Tiefentladung schadet einem Akku genauso wie einer Autobatterie. Hitze vermindert die Leistungsfähigkeit.

Lagerung von Akkus

Akkus werden in geladenem Zustand kühl und trocken gelagert. Da ein Akku in einer Woche etwa ein Zehntel seiner Ladung verliert, sollte er regelmäßig wieder aufgeladen werden, um einer Tiefentladung vorzubeugen. Sie sollten auch darauf achten, dass die Kontakte sauber bleiben und den Akku nicht mit Metallgegenständen oder Stromleitern in Kontakt bringen. Den Akku in Alufolie eingewickelt aufzubewahren, ist ebenfalls keine gute Idee.

Lithium-Ionen-Akkus

Lithium-Ionen-Akkus (Li-Ion) reagieren besonders empfindlich auf Tiefentladung und Verwendung falscher Ladegeräte. Temperaturen über 60° Celsius zerstören Li-Ion Akkus. Daher sollten sie nicht im Sommer lange im Auto liegen gelassen werden.

Lithium-Ionen-Akkus laden sich anders als Nickel-Cadmium-Akkus (NiCd) und Nickel-Metall-Hydrid-Akkus (NiMH) auf. Daher kann es bei Mobiltelefonen / Handys geschehen, dass sich das Gerät abschaltet, wenn der Akku voll aufgeladen ist. Das ist kein Fehler, sondern normal. Das Telefon kann einfach wieder eingeschaltet werden

Sicherer Umgang mit Akkus

Schließen Sie Akkumulatoren nicht kurz und setzen Sie sie nicht verkehrt herum in das Ladegerät ein. Sie sollten nicht versuchen, sie zu öffnen. Auch Erschütterungen und Stöße können Akkus beschädigen, daher gehören Notebook-Akkus in gepolsterte Taschen.

Entsorgung alter oder kaputter Akkumulatoren

Defekte Akkus oder verbrauchte Akkus sollten Sie wie Batterien entsorgen. Auf keinen Fall dürfen Akkus in Feuer geworfen oder sonst starker Hitze ausgesetzt werden.

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